Pflasterbau

Beim Pflasterbau unterscheide ich zwischen zwei Ausführungen – Betonsteinpflaster oder Natursteinpflaster.

Der Betonstein kennt mannigfache Oberflächengestaltungen, Formate und Hersteller. Ich favorisiere bei dem Produkt Oberflächen, die der Verwitterung standhalten. Dies ist meistens dann gegeben, wenn der Betonstein einen Vorsatz aus gemahlenem Natursteinkorn erhält und eine gewisse Druckfestigkeit aufweist. Diese Art von Oberfläche ist meist griffiger, weil das Natursteinkorn mit einem Wasserstrahl freigelegt wird.

Die Bettung von Betonsteinpflaster kann sowohl flexibel als auch starr (auf Mörtel) erfolgen. Nach meinem Verständnis hat jede Fläche einen Rahmen aus dem gleichen Material. Anschlüsse an Schrägen und Rundungen werden ausgezwickelt mit passendem Natursteinmosaikpflaster. Ein Pflasterschnitt entfällt dann fast gänzlich.

Auch gilt es eine Entscheidung zu treffen über die Verlegeart von Betonstein. Im Verband verlegtes Betonsteinpflaster bietet gegen Verschiebungen größeren Widerstand, während Reihenverlegung ein ruhigeres Fugenbild vermittelt.

Im Natursteinpflasterbau gibt es ebenso mannigfache Möglichkeiten. Ich möchte mich hier nur auf die Unterschiede zum Betonsteinpflaster beschränken.

Anerkannt ist, dass Natursteinpflaster das Image der Bauherren aufwertet. Lassen Sie die Bilder für sich sprechen. Fast alle Steinsorten sind in diesem Genre zu finden. Man unterscheidet weiterhin zwischen Groß-, Klein-, Mosaik- und Pfennigpflaster.

Großpflaster hat eine Kantenlänge ab 13 cm, Kleinpflaster von 7 – 12 cm, Mosaikpflaster von 2 – 6 cm und Pfennigpflaster ist kleiner als 2 cm.

Die Versetzarten sind der Reihenverband, der Segmentbogen, der Schuppenverband, der Schelpenverband und der Waalerverband.